Wärmepumpe – Heizen mit erneuerbarer Energie

Förderprogramme, Kosten und die perfekte Kombination mit PV-Anlagen.

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nutzt die in der Umgebung gespeicherte Wärme – aus Luft, Erde oder Grundwasser – und wandelt sie in Heizwärme um. Mit 1 kWh Strom erzeugt eine moderne Wärmepumpe 3–5 kWh Wärme (Jahresarbeitszahl 3–5). Das macht sie deutlich effizienter als jede konventionelle Heizung.

📊 Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP), Branchenstudie 2024 – www.waermepumpe.de

Förderprogramme für Wärmepumpen (2024/2025)

Der Staat fördert den Einbau von Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit erheblichen Zuschüssen:

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Grundförderung: 30%

Jeder Haushalt erhält beim Einbau einer Wärmepumpe als Ersatz für eine fossile Heizung 30% Zuschuss auf die förderfähigen Kosten (max. 30.000 €).

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Klimageschwindigkeitsbonus: +20%

Wer eine funktionierende Öl-, Gas- oder Kohleheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, erhält zusätzlich 20% Bonus – bis Ende 2028.

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Einkommensbonus: +30%

Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 € erhalten einen zusätzlichen Einkommensbonus von 30%.

Maximale Förderung: bis zu 70% der förderfähigen Kosten bei Kombination aller Boni. Bei einer Investition von 20.000 € wären das bis zu 14.000 € Förderung.

📊 Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), BEG-Förderrichtlinien 2024 – www.bafa.de

KfW-Ergänzungskredit

Zusätzlich zur BAFA-Förderung können Haushalte den KfW-Kredit 358/359 (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Ergänzungskredit) in Anspruch nehmen. Er bietet zinsgünstige Darlehen bis zu 120.000 Euro mit einem Zinsvorteil von bis zu 25% gegenüber dem Marktzins.

📊 Quelle: KfW Bankengruppe, Kredit 358/359 – www.kfw.de

Wärmepumpe + PV-Anlage: Die ideale Kombination

Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer PV-Anlage ist besonders wirtschaftlich. Tagsüber erzeugt die PV-Anlage günstigen Solarstrom, den die Wärmepumpe direkt zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung nutzt. Das reduziert die Betriebskosten der Wärmepumpe erheblich.

  • Wärmepumpe läuft bevorzugt bei Sonnenschein (Überschussstrom)
  • Heizwasser als thermischer Speicher nutzbar
  • Kombination mit Batteriespeicher erhöht Eigenverbrauch weiter
  • Nahezu vollständige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern möglich

Für wen eignet sich eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen sind besonders geeignet für:

  • Neubauten (optimale Voraussetzungen durch gute Dämmung)
  • Sanierte Altbauten mit Fußbodenheizung oder großflächigen Heizkörpern
  • Häuser mit ausreichend Platz für Außeneinheit (Luftwärmepumpe)
  • Haushalte, die ihre Heizkosten langfristig senken wollen

Wärmepumpe planen und fördern lassen

Wir beraten Sie zu allen Fördermöglichkeiten und helfen Ihnen, die maximale Förderung zu erhalten.

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